Achter im Sires of the World-Finale

Die Erfolgsliste des Chad Blue PS wird immer länger. So sicherte sich dieser enorm talentierte Sohn des Chacco-Blue unter Patrick Stühlmeyer weitere wertvolle Platzierungen, darunter Rang acht im 1,50 Meter hohen Sires of the Word-Springen in Lanaken/BEL. Dazu kommen Siege und vordere Platzierungen in den Youngster-Springen von Hagen a.T.W., Münster, Mannheim und Balve, Rang drei im Finale des Youngsters Cups beim CHIO in Aachen und Platz acht im Bundeschampionatsfinale in Warendorf (7j.). Und ein Blick ins Pedigree offenbart, dass dieses Parcourstalent auch von der mütterlichen Genetik her aller bestens abgesichert ist.

Der Vater Chacco-Blue verbuchte zahlreiche wertvolle Platzierungen über internationale Abmessungen, unter denen Rang drei im Großen Preis von Aachen und der Sieg im Großen Preis von Neumünster besonders hervorstechen. Die Erfolge seiner Nachkommen katapultierten ihn 2015 erstmals unter die Top Ten der weltbesten Springvererber. Von 2017 bis 2022 führte er dieses Ranking des Weltzuchtverbandes WBFSH in ununterbrochener Folge an. 2023 steht er auf Platz zwei. Auf das züchterische Konto des Elitehengstes gehen der Olympiasieger, EM-Einzel-Silber- und Team-Bronzegewinner und Global Champions Tour-Sieger Explosion W/Ben Maher/GBR, der Olympia-Sechste Chanyon/Daisuke Fukushima/JPN, der Team-Europameister Chaqui Z/Shane Sweetnam/IRL und der Zweite im Nations Cup-Finale, Chacon/Eoin McMahon/IRL. Bei nahezu allen Championaten stellte Chacco-Blue die meisten Nachkommen. Über 100 seiner Söhne wurden gekört, darunter noch unsere international hoch erfolgreichen Chac Boy PS, Chacfly PS und Chacoon Blue sowie unser HLP-Sieger, Dobrock-Champion, Bundeschampionats-Sechster und Oldenburger Hauptprämiensieger Chaccothage Blue PS.


Die Mutter Sancenta brachte auch die Stute Chancia (v. Chacco-Blue). Aus dieser stammt der in der internationalen Youngster-Tour erfolgreiche Diasandro Blue (v. Diaron)/Ádám Faluhelyi/HUN. Air Force One (v. Action Blue), Halbbruder der Mutter Sancenta, war 2023 sechsjährig mit Tressy Muhr/ISR in der internationalen Youngster-Tour erfolgreich.

Im Pedigree folgen der Weltcup-Sieger Sandro Boy/Marcus Ehning, der Team-Olympiasieger und -Europameister sowie Weltcup-Sieger Dobel’s Cento/Otto Becker und der Furioso II-Sohn Fürstengold.


Die Großmutter Finja startete unter ihrem Sportnamen Censcha international für Brasilien. Sie ist Mutter zu neun internationalen Springpferden, davon drei mit 1,70 Meter- und drei 1,60 Meter-Parcourserfolgen: Lago (v. Lando)/Stephan Calonge/FRA, Santo (v. Sandro Boy)/Saif Omar Ahmed Thabet/UAE, Chabento (v. Chacco-Blue)/Sandra Piwowarczyk/POL, Chacitol (v. Chacco-Blue)/Krzysztof Okla/POL, Chabento (v. Chacco-Blue)/Sandra Piwowarczyk/POL, H5 Quintol (v. Quintedner)/Eduardo Pereira de Menezes/BRA (2016 5. Pl. Team Olympische Spiele in Rio/BRA), Ursus (v. Canturo)/Liubov Kochetova/RUS, Sancho (v. Sandro Boy)/Jens Vandenberk/BEL und Nicotin (v. Nintender)/Omar Al-Wassiti Hassoun/IRQ.


Aus der in M-Springpferdeprüfungen erfolgreichen Urgroßmutter Fraija, die selbst Halbschwester zum 1,50 Meter-Springpferd Goldcup (v. Goldtstern) ist, stammt der gekörte Hengst Landgold (v. Landfriese I), 2000 Vizebundeschampion der fünfjährigen Springpferde und unter Katharina Offel, Björn Nagel oder Oliver Lemmer international erfolgreich. Ihr Sohn Laurioso (v. Lauterbach) geht international erfolgreich bis 1,50 Meter.


Aus dem Trakehner-Stutenstamm kommen die Hengste Imperator (v. Immer Voran) oder Cornet’s Blue Z (v. Balou du Reventon) und zahlreiche Sportpferde.


 Mutter ist Schwester zu sechs 1,60 Meter-Springpferden

Chacco-Blue
Sentia /Sancenta
Chambertin
Contara
Sandro Boy
Finja / Censcha
Cambridge
Desiree VII
Contender
Godahra II
Sandro
Wiadora
Cento
Fraija

2023